Die Steuerfahndung ist ein Organ mit zwei Aufgabenbereichen. Sie kann sowohl rein steuerrechtlich als auch (steuer-)strafrechtlich in Erscheinung treten. Die Trennung der Tätigkeitsfelder ist entscheidend, da dem Betroffenen je nach Auftreten der Behörde unterschiedliche Rechte zustehen. Handelt die Steuerfahndung lediglich im Besteuerungsverfahren, hat der Steuerpflichtige Mitwirkungspflichten. Bei Streitigkeiten können die Ermittlungsergebnisse mit dem Einspruch angefochen werden, eine Klage muss beim Finanzgericht erhoben werden. Geht die Fahndung strafrechtlich vor und erscheint bspw. zu einer Durchsuchung, so hat der Beschuldigte ein Schweigerecht. Ihm stehen strafprozessuale Akteneinsichtsrechte zu. Schätzungen sind als Grundlage eines strafrechtlichen Vorwurfs nur begrenzt zulässig.

Aufgrund der Doppelfunktionalität der Steuerfahndung werden auch auf Behördenseite oftmals Fehler gemacht, die z.B. darin bestehen, dass sich die Fahndung auf unzureffende Rechtsgrundlagen beruft. Hier können sich Verteidigungsansätze bieten.

Wenn Sie mit einer Steuerfahndungsmaßnahme konfrontiert sind, stehen wir Ihnen gerne mit unserer speziellen Erfahrung in diesem Bereich zur Verfügung. Wenn es sich um einen akuten Fall handelt, steht Ihnen bei Fahndungsmaßnahmen Herr Rechtsanwalt Dr. Christian Fuchs direkt unter 0151 12200100 zur Verfügung.

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