Wir beraten und vertreten Sie bei Fragen rund um die Abgabe einer Selbstanzeige. Hierbei verfügen wir über eine besondere Expertise, die wir durch die Abwicklung einer Vielzahl von Selbstanzeigefällen erworben haben. Unsere Erfolgsquote liegt bei 100 %. Diskretion ist eine Selbstverständlichkeit.

Die Praxis des Ankaufs von Steuer-CDs aus der Schweiz, der bevorstehenden Informationsaustausch mit Luxemburg oder auch die medienträchtigen Verfahren von Herrn Hoeneß, Herrn Zumwinkel oder auch Frau Schwarzer haben der Selbstanzeige eine hohe Aufmerksamkeit beschert. Die Voraussetzungen der Selbstanzeige wurden sukzessiv verschärft und sollen weiter verschärft werden. Entsprechend ist eine Gesetzesänderung zum 01.01.2015 geplant. Dennoch bietet die Selbstanzeige nach wie vor eine einmalige Möglichkeit trotz begangener Straftat ohne strafrechtliche Sanktion davon zu kommen.

Bei einer strafbefreienden Selbstanzeige sind verschiedene Dinge zu bedenken:

Zunächst muss der Sachverhalt vollumfänglich erfasst werden. Hierzu muss bspw. erörtert werden, welche Unterlagen zur Verfügung stehen und ggf. wie schnellstmöglich Unterlagen von der Bank beschafft werden können. Drängt die Zeit, ist darüber nachzudenken, zunächst eine Selbstanzeige auf Schätzungsbasis abzugeben, die nach Erhalt der Bankunterlagen konkretisiert werden kann.

Priorität hat der Blick auf das Strafrecht. Die vollständige Strafbefreiung ist das erklärte Ziel. Dazu muss die Selbstanzeige vollständig hinsichtlich der steuerlichen Verfehlungen und in Bezug auf die nachzuerklärenden Steuern sein. Liegen Sperrgründe für eine Selbstanzeige (z.B. Tatentdeckung, Bekanntgabe eines Strafverfahren etc.).

Aber auch die Kosten spielen natürlich eine Rolle. Hier sind Steuernachzahlungen inklusive Zinsen, etwaige Strafzuschläge und die Gebühren für den Anwalt zu bedenken. Einen ersten Überblick finden Sie hier. Wir besprechen mit Ihnen, ob es in Ihrem Fall sinnvoll ist, hinsichtlich der Anwaltskosten eine Gebührenvereinbarung zu schließen oder eine Abrechnung nach den gesetzlichen Gebührensätzen zu vereinbaren.

Es sind weiterhin auch allgemeine Fragen zum Straf- und Steuerverfahren zu diskutieren: Ist die Tat möglicherweise schon entdeckt und was folgt daraus? Sind Hausdurchsuchungen zu befürchten? Welche Finanzämter müssen angeschrieben werden?

Schließlich sind auch nebenstrafrechtliche Folgen einer Selbstanzeige zu diskutieren. Wie wirkt sich eine Selbstanzeige bspw. auf ein bestehendes Beamtenverhältnis aus? Drohen dienstrechtliche Konsequenzen? Führt eine Selbstanzeige zum Verlust von Gewerbe-, Waffen- oder Jagdscheinen?

In jedem Einzelfall kommen darüber hinaus spezielle Fragen hinzu, die es zu beantworten gilt.

Haben Sie Fragen zur Selbstanzeige oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Wir stehen Ihnen in diesem Bereich für eine umgehende Besprechung gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an (Kontaktformular)! In Selbstanzeigefällen erhalten Sie regelmäßig noch einen Besprechungstermin am gleichen oder nächsten Tag. Im Notfall können Sie Herrn Rechtsanwalt Dr. Christian Fuchs zu jeder Tages- und Nachtzeit (auch am Wochenende) direkt unter 0151 12200100 erreichen.

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