Zum 01.01.2015 ist die Selbstanzeige neu geregelt worden. Der Gesetzgeber hat einige Problemzonen bereinigt. So ist im Bereich der Umsatzsteuervoranmeldungen die Teilselbstanzeige wieder eingeführt worden. Auch bei der Umsatzsteuerjahreserklärung gibt es einige Erleichterungen.

Ansonsten geht die Tendenz jedoch weiter in Richtung Verschärfung. Die Grenze, ab der ein Strafzuschlag fällig wird, ist weiter abgesenkt worden (nunmehr 25.000 EUR). Die Höhe der Zuschläge wurde heraufgesetzt und betragen nun – je nach Verkürzungsbetrag zwischen 10, 15 oder 20 %. Die Zahlung der Hinterziehungszinsen ist fortan Wirksamkeitsvoraussetzung.

Nicht umgesetzt wurde die ursprünglich geplante Verlängerung der strafrechtlichen Verjährungsfristen. Dafür ist nunmehr erforderlich, dass Straftaten innerhalb der letzten 10 Kalenderjahre nachzuerklären sind. Diese Regelung ist nicht ganz eindeutig (vgl. Fuchs in PStR 20414, S. 285 f.).

Nach wie vor gilt, dass vor der Abgabe eine Selbstanzeige dringend Rat vom versierten Rechtsanwalt anzuraten ist. Für kurzfristige Besprechungstermin stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf !

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